2018年4月20日星期五

Breitling Cockpit "Night Mission" B50 Manufakturkaliber Titan - DLC "HandsOn"

Die Produktion der neuen Cockpit "Night Mission" mit hauseigenem Manufaktur-Quarz-Kaliber B50 und in erster Linie die DLC Behandlung (Diamond like Carbon) des Titangehäuses muss wirklich sehr aufwendig sein. Erst kurz vor der Baselworld 2015 werden manche Bestellungen - der Messe aus dem vergangenen Jahr - ausgeliefert. In der Zwischenzeit warten potenzielle Kunden sehnsüchtig auf das neue Zusatzinstrument für Vielflieger, Berufspiloten, Fluglotsen und natürlich alle, die sich der Fliegerei verschrieben haben. Denn eines kann sie besser als alle mechanischen Chronographen, sie bietet eine riesige Fülle von Funktionen, die sich, auf so kleinem Raum, nur Digital darstellen lassen. 


Sehen Sie auch das frühere Preview zur Uhr





Spontan hatte ich die Idee, mal am Flugplatz in Mannheim vorbei zu schauen. Vielleicht könnte ich kurzfristig irgendwohin mitfliegen? 

Um zu sehen, ist die Uhr im Flugbetrieb tatsächlich nützlich oder einfach nur übertrieben? Mit ihrem 48mm messenden Gehäuse (ermittelt auf einer Geraden zwischen 4 und 10 Uhr) ist sie nämlich ein imposantes und überzeugendes Statement für die Fliegerei und für die Technikverliebtheit. 

Tja, am Montag Morgen schwer umzusetzen, aber ein Tässchen Kaffee am Mannheimer Flughafen ist schon drin. Die "Bar Lindbergh" ist da auch der richtige Ort, um ein paar Zeilen zu schreiben.

Ich gebe es zu: "Ich will mich mit ihr am Arm fühlen, wie ein Berufspilot." Eine Ahnung von unbegrenzter Freiheit bis über den Horizont hinaus erleben. Die Kerosin geschwängerte Luft des Cockpits schnuppern und mit einer dieser Maschinen abheben, die sich nur unter echtem Körpereinsatz bewegen lassen und in denen ihr Pilot aus seiner Komfortzone heraus muss. 




Nichts für schwache Nerven oder festliche Anzüge. Mit der B50 möchte man eben eines der letzten Abenteuer am eigenen Leib erleben. Das ist es was Männer wollen. Zu ihrer Liebsten sagen zu können: "Schau her, diesen Donnervogel mit 105 Tonnen Gesamtgewicht und dem Buran-Shuttle auf dem Rücken habe ich hier her gebracht." Wie zum Beweis, lassen sie die Hände noch wie Tragflächen über den Bistrotisch der Fliegerlounge gleiten. Natürlich mit der B50 am Arm. 

Was für ein passender Name für eine Fliegeruhr, Cockpit B50. Sofort schaue ich in Wikipedia nach, ob es auch ein Flugzeug mit dem Namen gibt und siehe da, eine Beechcraft "B50" Twin Bonanza gibt es tatsächlich.




Kommen wir aber zurück zur eigentlichen Mission, der "Night Mission" von Breitling. Sie macht einfach Lust auf die Möglichkeiten der Uhr und die Fliegerei. Mit Ihrem geschwärzten Titan, der absoluten Leichtigkeit und ihrem technischen Aussehen spricht sie alle Männersinne an. Frauen sind da anders. Meine Frau meinte mit einem Augenzwinkern zur Uhr: "...ob ich jetzt zu Probeaufnahmen für eine Neuauflage von Terminator unterwegs bin?" Ohh, wenn sie wüsste, dass ich zum Breitling Kozessionär unterwegs bin....... 

Ein bisschen recht hat sie ja. Die Cockpit B50 besitzt eben eine so offizielle und förmlich, militärische Aussage, sie passt einfach gut zu einer Uniform oder zum Pilotenanzug. Sie strotzt nur so vor berufsmäßiger Action-Ausstrahlung. Ein Instrument for Professionals.

Das offensichtlichste an dieser Instrumentenuhr ist, die Windrosenlünette zum memorisieren des Flugkurses. Indem der Pilot die entsprechenden Grad auf die 12 Uhr Position einstellt, zeigt die Gegenüberliegende Seite die richtige Gradzahl für den Rückflug an. 
Es handelt sich nicht um eine rastende Lünette, sondern um eine gleitende, ähnlich der Lünette bei Navitimern. Da hätte Breitling sogar noch einen Rechenschieber unterbringen können. Der aber wohl zugunsten der Digitalanzeige und der Ablesbarkeit verzichtbar ist.




Die beste Funktion, wie ich finde, nennt sich jedoch "TILT" und meint nicht etwa - "zu fest geschüttelt" - wie das Abschalten eines Flipper Automaten. Sie meint die "Bewegung in einen Neigungswinkel" von 30°. Das entspricht in etwa der natürlich Bewegung für eine Armbanduhr, um die Zeit abzulesen. Ist die Funktion aktiviert, löst diese Bewegung nach ungefähr einer Sekunde das Aufleuchten der Digitalanzeige aus. Die kurze Zeitverzögerung ist klug gelöst, denn würde sie sofort anspringen, wäre jede Aktivität mit der Uhr unmöglich und würde nur ein Dauerleuchten erzeugen. Bringt man die Uhr wieder in eine waagerechte Position, erlischt die Anzeige augenblicklich. Behält man die Neigung bei, bleibt die Anzeige aktiv.




Natürlich bietet die Uhr auch den Breitling typischen Chronographen, der ganz leicht über die Krone anzusteuern ist und dann wie gewohnt über die Drücker ausgelöst oder gestoppt wird. Darüber hinaus verfügt die Uhr über nahezu unzählige weitere Funktionen, die ein genaues Studium der rund 65 Seiten Bedienungsanleitung nötig machen. Ich empfehle daher, sich nur mit den Funktionen vertraut zu machen, die sie auch wirklich einsetzen wollen. 
Ich beschränke mich hier noch auf die Swap-Funktion, mit der sich die beiden Zonenzeiten der Digitalen und der analogen Zeigeranzeige "TIME" und "TIME 2" untereinander tauschen lassen. Praktisch, wenn man in eine neue Zonenzeit eintritt, lässt sich per Knopfdruck im Modus "TIME 2" die Hauptzeit - auch auf Reisen - wie gewohnt von den Uhrzeigern ablesen.




Intensiv beschäftigt hat mich auch die Frage: "Wie lange hält der Akku, angesichts der mit Sicherheit intensiven Nutzung, vor allem beim Kennenlernen der Uhr?" Nun, Breitling hat dies wie zu erwarten ausgiebig getestet und kommt auf Werte bei Vollaufladung und Intensivnutzung, von mindestens 10 Tagen. Bei normaler oder geringer Beanspruchung, bis zu 80 Tagen. Ein guter Wert. Das anschließende Aufladen dauert ungefähr 2 Stunden und der Nutzer kann dies mindestens 300 mal wiederholen, bis ein Akku-Austausch bei Breitling wahrscheinlich wird.




Derzeit gültige 6.710 Euro verlangt Breitling von seinen Kunden. Ein starker Tobak für eingefleischte Mechanik Liebhaber. Jedoch für einen wertstarken und begehrten Technologieträger aus der Breitling Manufaktur gerade noch angemessen. Doch leider wird dies nicht so bleiben, zumindest im Euroraum sind Preissteigerungen schon im Anmarsch und wenn wir keck die Euroentwertung von ungefähr 25% hinzurechnen, kommen wir auf beachtliche 8.387 Euro. Ob dieser Preis sich am Markt allerdings noch umsetzen lässt? Anmerken muss ich auch, wer auf das schwarze Gehäuse verzichten kann, erhält eine wirklich ebenso schöne B50 zu einem wesentlich niedrigeren Einstiegspreis. 

Ist diese Sportuhr, angesichts des schwachen Euros und der niedrigen Zinsen also nur wenn sie sich jetzt noch beeilen eine gute Investition? Das müssen Sie entscheiden. Mein Lieblingskonzessionär in Mannheim, Juwelier Wenthe hilft Ihnen gerne dabei und hat die begehrte Cockpit B50 jetzt vorrätig. 

Durch dessen freundschaftliche Unterstützung konnte ich mir ein gutes Bild von dieser reinrassigen Fliegeruhr machen und kann den Erwerb, wenn Sie Spass an so etwas haben, nur empfehlen. Sie werden sicherlich bei Ihren Flugsportfreunden viel Bewunderung und Anerkennung für diesen Technologieträger ernten.
Bitte sehen uhr replica oder Schweizer rolex

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